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Festgeld als renditestarke konservative Geldanlage
Der Trend bei Festgeld: Die Zinsen steigen
Das Festgeld ist sicherlich eines der beliebtesten Produkte aus Sicht von Privatanlegern in Deutschland. Dies liegt sicherlich daran, dass das Festgeld eine vergleichsweise hohe Rendite mit einem Maximum an Sicherheit kombiniert, bereits ab einem geringen Mindestanlagebetrag genutzt werden kann und die Anleger üblicherweise zwischen mehreren unterschiedlichen Laufzeitmöglichkeiten auswählen können. Ein solides Investment schlechthin. Über die gesamte Laufzeit, welche bei den meisten anbietenden Banken zwischen einem Jahr und maximal sieben oder acht Jahren liegen kann, werden die Zinsen garantiert. Es besteht also kein Risiko der Zinsänderung in der gesamten Laufzeit, wie bei einem Tagesgeldkonto. Außerdem sind die Renditen von Festgeldkonten in der Regel deutlich höher als bei täglich fälligen Einlagen.
Wer als Anleger ein Festgeldkonto eröffnen will, muss bei den meisten Banken einen bestimmten Mindestanlagebetrag einzahlen. Dieser liegt üblicherweise zwischen 500 und 2.500 Euro. Festgeldkonten ohne Mindestanlagebetrag gibt es hingegen kaum. Bei einigen Banken gibt es allerdings auch Höchstanlagebeträge. Insbesondere bei bestimmten Aktionsangeboten gelten die Konditionen meist nur bis zu einem bestimmten Maximalanlagebetrag.
Da sich die allgemeinen Marktzinsen zur Zeit auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau befinden, sind auch die Zinsen für Festgeldkonten im Moment sehr gering. Wer sich über einen Zeitraum von einem Jahr festlegen will, muss sich beispielsweise mit einem Zinssatz von nur 2,50 Prozent (Denizbank) zufrieden geben. Wer bei einer deutschen Bank anlegen will, erhält bei der ABC Bank mit 2,20 Prozent ab einem Anlagebetrag von 5000 Euro den zur Zeit höchsten Zinssatz, den eine deutsche Bank für Festgelder mit einjähriger Laufzeit bietet.
Zwar ist die Anlage auf dem Festgeld grundsätzlich sicherlich eine solide Möglichkeit, sein Geld zu investieren, allerdings sollte man bedenken, dass die Vereinbarung eines zu langen Anlagezeitraums in der derzeitigen Niedrigzinsphase dazu führen kann. Dadurch kann die Anlage wenig attraktiv werden, wenn die Zinsen zwischenzeitlich stark ansteigen. Denn über die gesamte Laufzeit des Festgeldkontos gibt es dann normalerweise keine Möglichkeit, den Anlagebetrag vorzeitig zurückzuerhalten – zumindest nicht, ohne dass erhebliche Nachteile in Kauf genommen werden müssen. Die Alternative ist Tagesgeld.
Langsam scheint sich das Blatt zu wenden. Die Zinsen auf die Bundesanleihe steigen seit Monaten kontinuierlich an. Und auch die ersten Anbieter von Festgeld erhöhen leicht ihre Zinsen. Jetzt lohnt sich wieder ein der Festgeld Zinsvergleich. Aufgrund der steigenden Inflationsrate, wird in 2011 auch wieder eine 4 vor dem Komma beim Festgeld Zinssatz stehen.
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